"Emmaus im Krankenhaus": Rita Renner als Klinikseelsorgerin im Städtischen Klinikum eingeführt (mit Audio-Beitrag)
In einem Wortgottesdienst am Freitag (27.) hat Dekan Hubert Streckert die Gemeindereferentin Rita Renner als Klinikseelsorgerin am Städtischen Klinikum Karlsruhe eingeführt.
In seiner Predigt ging Dekan Hubert Streckert auf die Emmaus-Erzählung aus dem Lukas-Evangelium (24, 13-35) ein. Rita Renner selbst hatte diesen Text für ihre Einführung gewählt, weil sie ihn persönlich und für ihren Dienst als Klinikseelsorgerin schätzt.
Emmaus sei ein Topos, "mehr als ein gegrafischer Ort", sagte der Dekan. In der Erzählung werde deutlich, dass Jesus mit den Menschen unterwegs sei - "auch wenn wir es nicht merken". Oft könne man erst im Rückblick erkennen, dass Er mit uns unterwegs war.
Emmaus stehe für die "Methode Gottes", es sei eine Haltung, eine "große Schule der Wahrnehmung". Letztlich stehe es dafür, hinter den menschlichen Grenzen das Leben zu entdecken. Damit sei Emmaus auch eine treffende Deutung für den Dienst der Klinikseelsorgerin, die sich vor allem als Wegbegleiterin verstehe. Dekan Hubert Streckert wörtlich: "Emmaus liegt auch im Krankenhaus".
Bereits seit September 2011 ergänzt Rita Renner das Team der katholischen Klinikseelsorge am Städtischen Klinikum. Dazu gehören Klinikpfarrer Martin Bantle und Pastoralreferent Guntmar Huber.
Text und Foto: Stephan Langer
Unser Foto zeigt (von links): Klinikpfarrer Martin Bantle, Rita Renner, Dekan Hubert Streckert
Und hier geht es zum Audio-Statement von Rita Renner.

