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Jugendband aus dem Dekanat beim "Band Contest" zum Katholikentag (mit Video) / Am Samstag heißt es "Daumen drücken"!

Die Band "SOS - Sound of Silence" aus Stupferich nimmt beim "Band Contest" der Kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Freiburg zum Katholikentag teil. Am Samstag (14.) heißt es "Daumen drücken!" Dann findet in Mannheim die Finalrunde des Wettbewerbs statt. Hier gibt es ein Video der jungen Musikerinnen und Musiker.

 

Eingeladen bei dem Wettbewerb waren „junge Bands, die mit ihrer Musik den Soundtrack für einen neuen Aufbruch liefern“, wie es in der Ausschreibung hieß. Die Formulierung ist eine Anspielung auf das Leitwort des Katholikentages „Einen neuen Aufbruch wagen“.

Von dieser Werbung haben sich die jungen Musiker aus Stupferich ansprechen lassen. „SOS – Sound of Silence“ ist eine Band, die es seit drei Jahren in der Seelsorgeeinheit „Grünwettersbach-Stupferich“ gibt. Gegründet hat die Gruppe die Kirchenmusikerin Irene Eldracher. Ihr Wunsch: Neben den klassischen Chören sollte es ein weiteres Angebot geben, „um die Kinder und Jugendlichen bei der Stange zu halten.“

Für die Band sprach Irene Eldracher gezielt Kinder und Jugendliche an. Und so standen schließlich sieben begeisterte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von zwölf bis 21 Jahren bereit, um beim Stupfericher Straßenfest 2010 erstmals in größerem Stil eine Bühne zu betreten. Allerdings hatte die Band damals noch keinen Namen ... Spontan entschieden sich die Mitglieder für „Sound of Silence“. Das gleichnamige Lied von Simon & Garfunkel gehörte damals zu ihrem Programm und sprach als Bandname alle Musiker an.

Seit diesen Anfängen ist die Gruppe immer wieder aufgetreten, insbesondere in Jugendgottesdiensten. Ihr Repertoire beschreiben sie als „Rock, Pop, Neues Geistliches Lied“. „Meistens bringt jemand ein Lied zur Probe mit, das ihm oder ihr gut gefällt“, erzählt Sängerin Marissa: „Wenn es den Geschmack auch der anderen trifft, arbeiten wir den Song aus.“

Ein deutliches Zeichen, dass sich die Band gut zusammengefunden hat, ist, dass sie inzwischen auch eigene Lieder schreiben. Von Ann-Christine (Gesang und Gitarre) stammt etwa der Titel „A new Awareness“ („Ein neues Bewusstsein“). Dies ist einer von vier Songs, mit dem sich die Musiker für den Wettbewerb beworben haben. Er hat die Jury überzeugt; und so gehört die Band aus Stupferich nun zu den zehn Finalisten, die am kommenden Samstag, 14. Januar, bei der Endrunde in Mannheim antreten. Eine Viertelstunde haben sie dann Zeit, sich vor den Juroren zu präsentieren. Gewinnen sie auch hier, erhalten sie ein professionelles Coaching in der Pop-Akademie sowie Auftritte beim Katholikentag.

Stephan Langer

 

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