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Klarstellung begrüßt: Karlsruher Katholiken zu den Vorgängen aus dem Vatikan

Mit Erleichterung wird in der katholischen Kirche von Karlsruhe die jüngste Erklärung aus dem Vatikan zur Affäre um die Holocaust-Leugnung des Traditionalisten-Bischofs Richard Williamson zur Kenntnis genommen. Zugleich begrüßt Dekan Hubert Streckert, dass für die Rehabilitierung der Bruderschaft Sankt Pius X. nunmehr ausdrücklich deren „volle Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils" verlangt wird. Zuvor waren die Entscheidungen des Vatikans zu der traditionalistischen Vereinigung auch in Karlsruhe mit Unverständnis und Sorge aufgenommen worden.

In einem Zeitungsinterview hatte der Dekan seine Betroffenheit über die Vorgänge geäußert. Es sei unerträglich, wenn ein Bischof, der den Holocaust leugne, rehabilitiert werde, sagte Hubert Streckert den „Badischen Neuesten Nachrichten" (Mittwochsausgabe). Dies dürfe insbesondere nicht zu einer Belastung des guten und offenen Dialogs in der Karlsruher Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit werden, so der Dekan weiter. Für die innerkirchliche Entwicklung hoffe er, dass die jüngsten Entscheidungen keinen Trend zum Konservatismus widerspiegeln.

 

Ausdrücklich dankt der Dekan allen, die sich in den vergangenen Tagen mit ihren Sorgen um den Kurs der Kirche an ihn gewandt haben. Dies sei vielleicht das einzig Positive, was den aktuellen Vorgängen abzugewinnen sei. „Es ist eine große Bewegung in der katholischen Kirche in Gang gekommen", so Hubert Streckert.

Stephan Langer

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Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) hat die wichtigsten Texte der heftigen Debatte in einer Sonderpublikation zusammengestellt. Unter dem Titel «Umstrittene Versöhnung: Die Traditionalisten-Kontroverse und der Dialog mit den Juden» enthält sie unter anderem die vatikanischen Dekrete über die Exkommunikation der Lefebvre-Bischöfe von 1988 und deren Aufhebung 2009, die Kontroverse um die alte Messe und die Juden-Fürbitte, den Wortlaut der Holocaust-Leugnung durch Bischof Williamson sowie die Reaktionen von katholischer und von jüdischer Seite und die Stellungnahmen des Papstes.

Die PDF-Broschüre kann für 9,90 Euro bestellt werden bei KNA GmbH, MedienVertrieb/LeserService, Postfach 18 40, 53008 Bonn, Telefon (

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