Sonderkollekte für Flutopfer in Pakistan
Die deutschen Bischöfe haben für Samstag/Sonntag (4./5. September), die katholischen Christen zu einer Sonderkollekte für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan aufgerufen.
In ihrem Aufruf zur Sonderkollekte schreiben die deutschen Bischöfe: „Die internationale Hilfe ist zwar angelaufen, und auch unsere kirchlichen Hilfsorganisationen geben ihr Bestes. Es fehlt jedoch an ausreichenden finanziellen Mitteln, um wenigstens das schlimmste Elend zu bekämpfen.“ Schon zum zweiten Mal seien die Gläubigen in diesem Jahr angesichts einer verheerenden Naturkatastrophe zu besonderer Hilfe aufgerufen. „Aber Not kennt keinen Kalender. Als Christen wissen wir: Gott ist den Notleidenden in besonderer Weise nahe“, so die Bischöfe.
Die Lage in den von der Flut betroffenen Regionen Pakistans bleibt weiter äußerst angespannt. Inzwischen zeichnet sich eine extreme Nahrungsmittelknappheit ab. Zur Zeit sind etwa 17 Millionen Menschen auf Hilfe von außen angewiesen. Die Situation wird durch neue schwere Regenfälle weiter verschlimmert.
Neben der akuten Notlage treten die langfristigen Folgen immer deutlicher zutage. Der Mangel an sauberem Trinkwasser führt zu Krankheiten bei den durch die Nahrungsmittelknappheit schon geschwächten Menschen. Große Teile der landwirtschaftlich genutzten Flächen sind so stark überflutet, dass das Ackerland in absehbarer Zeit keine Ernte mehr erbringen wird. Die Schäden belaufen sich auf Milliardenbeträge.
In dieser Situation bitten die deutschen Bischöfe darum, sich an der Sonderkollekte zu beteiligen. „Je länger die Überflutungen andauern, desto größer werden die Zerstörungen. Es fehlt jedoch an ausreichenden finanziellen Mitteln, um wenigstens das schlimmste Elend zu bekämpfen. So bitten wir Sie um Ihr Gebet für die Menschen in Pakistan und um eine großherzige Spende. Auf diese Weise kann durch unsere bewährten Einrichtungen umgehend weitere Hilfe geleistet werden.“
Foto: Caritas-Mitarbeiter helfen aus der Luft (Foto: Caritas USA).

